Dienstag, 21. Juli 2015

Von Rödvig nach Dragör

Im Hafen von Rödvig hat es am 20.07 morgens ganz schön geblasen , aber die Windrichtung stimmte. Also auslaufen in Richtung Kopenhagen, zunächst nach Dragör, um von dort aus eine gute Startposition in den von uns bevorzugten Christianshavn zu haben. Duschen, Proviant einkaufen, und dann am Dienstag 21.07 dort für ein paar Tage zu bleiben, das war unser Plan. Doch erstens kommt es, und zweitens anders,als man denkt


Leuchtturm Stevens Klint dicht beim Hafen v. Rödvig

Diese Kirche hat schon ihren "Chor" verloren, einfach abgestürzt (1928)



Rauschefahrt nach Dragör


Entspannter Käpt´n

Abends lagen wir dann an einem schönen Platz mit Sicht auf die Öresund-Brücke (Kopenhagen - Malmö) im Yachthafen von Dragör. Der alte Fischereihafen war leider schon proppevoll, und ins "Paket" wollten wir nicht so gern. Eine im Nachhinein gute Entscheidung!


Viel moderne Technik auf einen Blick: Das gewaltige Brückenbauwerk über den Öresund, sowie die den Flughafen Amager (Kastrup) ansteuernden Flugzeuge, alle 2 Minuten schwebt hier eine Maschine über See ein.


Heute morgen (21.07) wachten wir dann bei heftigem Wind und Regenschauern auf, es war schlechte Sicht, keine Lust zu Auslaufen, auch wenn Kopenhagen und der eigentlich angepeilte Christianshavn (mitten in der Stadt, siehe unseren Blog von 2010) nur wenige Meilen entfernt liegt. Plan B: Wir werden morgen das Schiff in Dragör liegen lassen und per Bus nach Kopenhagen fahren, dort die Innenstadt erforschen, vielleicht einen Abstecher in die Enklave Christiania machen, ein faszinierendes Beispiel für einen Staat im Staate,in dem sich eine Alternative Szene einen Lebensraum erkämpft und erfolgreich aufgebaut hat. Ein Experiment mit viel Stoff zu Nachdenken!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen