Mittlerweile ist ungefähr die Route in Sicht, die wir bis zum Wiedereinlaufen in die Schlei fahren wollen. Dabei sind die Wind- und Wetteraussichten für die nächsten Tage ausschlaggebend.
Heute sind wir nach Lundeborg gefahren, das sind von Nyborg aus ungefähr 2 Stunden, Antrieb lieferte der Diesel. Hintergrund war: In Nyborg war beim Start ca. 10:00 kaum Wind, während der dänische Wetterbericht zu diesem Zeitpunkt in Höhe von Marstal und Rudköbing (ca. 20 sm südlich) bereits stürmische Regenböen meldete, kaum zu glauben, aber wahr! Man konnte sie kurz nach dem Auslaufen aus Nyborg schon sehen. Eine Viertelstunde vorm Einlaufen in Lundeborg sah dann das Wetter so aus:
Die Böen sind bereits deutlich erkennbar. Doch wir erreichten Lundeborg, ohne nass zu werden. Ein kuscheliger Platz im Hafenbecken an einer Heckboje schaffte einen entspannten Hafen-Nachmittag.
Und schon fängt man wieder an Quatsch zu machen. Ach ja, der Ernst des Lebens rückt unaufhaltbar näher:
Hier also der Plan: Morgen (31.07.) geht es weiter in den Svendborgsund, wahrscheinlich nach Rantzausminde. Das ist ein guter Starthafen, um am Samstag nach Aerosköbing zu segeln. Am Sonntag oder Montag wollen wir dann von Aerö nach Schleimünde bzw. nach Maasholm fahren, das ist abhängig davon, wann der Wind uns einen bequemen Schlag ´rüber nach Deutschland ermöglicht. Mal sehen, ob alles so wird, wie wir es geplant haben...