... denn wir haben ihm eines abgesegelt! Aber von Anfang an: Wir saßen zwei Tage in Kalvehave fest, hatten wirklich nichts zu leiden. Die Wetterberichte waren alles andere als gut, nur am Montag, 27.07. gab es eine Chance, bei SO-Wind ein paar Meilen gen Westen gut zu machen. Allerdings, bei angekündigtem Regen, Schauer- und Gewitterböen, zunehmendem Wind auf 6 Bft. und schlechter Sicht kein Spaßtörn. Trotzdem beschlossen wir, früh aufzustehen (7:30) und warfen um 8:55 (!!) die Leinen in Kalvehave los. Ölzeug lag griffbereit, wir waren auf alles Schlechte gefasst und hatten uns verständigt, unterwegs irgendeinen "Fluchthafen" anzulaufen, falls es zu ungemütlich würde.
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| Die Masnedo-Brücke bei Vordingborg/Seeland |
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| Mit Plotter-Unterstützung über die Flachs mit unübersichtlicher Betonnung |
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| Kurzzeitiger Nieselregen, viel Wind und schlechte Sicht |
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| .... und der Mast passt durch! |
Anfangs war es wirklich nicht prickelnd, bis Vordingborg liefen wir gut am Wind und passierten um 10:30 die Masnedo-Brücke.
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| Käpt´n Hahn und... |
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| Maatmoiselle Bonny (is over the ocean) |
Also weiter! Um 15:00 hatten wir Omö fast erreicht und beschlossen, weiter zu segeln, denn das Wetter hatte sich gebessert, wir kamen mit dem starken achterlichen Wind und ziemlich ekligen Wellen einigermaßen zurecht, Regen, Gewitter und heftige Böen waren ausgeblieben, und dann war es 18:00, und wir waren fest im Hafen von Nyborg/Fünen. 55 Meilen (= fast 100 Km) hatten wir geschafft in 9 Stunden, aber wir waren erleichtert und glücklich, dass wir den Trip hinter uns hatten, Und der Teufel, ja, der hört jetzt etwas schlechter!
Ihr Teufelssegler,
AntwortenLöschendas habt ihr gut gemacht! Vollste Bewunderung unsererseits. Leider werden sich unsere Kurse wohl doch nicht mehr kreuzen, denn wir sind immer noch in Kragenaes und bewegen uns wegen des vielen Windes und Regens mit einem Leihwagen durch Lolland / Falster, so dass wir wenigstens neue Eindrücke erhaschen.
Wir werden euch weiter virtuell verfolgen und wünschen euch sturmfreie Segelzeiten (zum Wochenende soll es ja besser werden).
Ganz herzliche Grüße
von Tina und Günni